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Motivtorte selber machen: Hello Kitty Torte

Backen

Bild: © seen – Fotolia.com

Wer Motivtorten selber machen möchte, braucht dazu in der Regel nicht viel mehr als für gewöhnliche Kuchen. Es gibt allerdings ein paar Sachen, die beachtet werden sollten und es ist ein wenig Vorarbeit gefragt, da besonders ungewöhnliche Formen eine Menge “Verschnitt” mitbringen. Außerdem wichtig: eine Grundauswahl an verschiedenen Kuchenformen, damit man nicht jeden Umriss umständlich herausschneiden muss. In dieser Anleitung wenden wir uns beispielhaft der Erschaffung einer Hello-Kitty-Motivtorte zu. Die ist bei Kindern besonders beliebt und das Highlight jeder Geburtstagsparty.

Schritt 1 – die Vorbereitung

Unsere Hello Kitty besteht aus zwei Kreisen, einem Quadrat, zwei Dreiecken, die wir aus einem Quader oder Quadrat schneiden und zwei Halbkreisen, deren Umfang etwa die Hälfte des größeren Kreises entsprechen sollte. Keine Angst, wenn entsprechende Formen nicht zur Hand sind, man kann kleinere Formen immer noch aus größeren herausschneiden.

Je nach gewünschter Anzahl der Füllungsschichten müssen die Teile in zweifacher bzw. vierfacher Ausführung verfügbar sein. Als Grundteig empfehle ich einen Biskuitteig (bekommt man in vielen Läden auch fertig) oder einen Rührteig mit dem Mischungsverhältnis Zucker/Mehl von 1:1. Ohne Backtriebmittel, damit der Teig nicht so stark aufgeht.

Das Aufschneiden der Teile sollte selbstverständlich erst dann geschehen, wenn sie ordentlich durchgekühlt sind. Dann legen wir die erste Schicht folgendermaßen vor uns auf den Tisch: Die zwei Kreise untereinander für Kopf und Körper (Kurz oben anschneiden, um eine Auflagefläche zu erhalten), oben die zwei Dreiecke als Ohren (hier ruhig die runde Form des Kreises etwas nachzeichnen), an den Seiten werden zwei der vier Halbkreise verteilt. Dafür werden kleine Auflageflächen herausgeschnitten. Auch unten schneiden wir zwei Auflageflächen heraus, halbieren das Quadrat in der Waagerechten und fügen die übriggebliebenen Halbkreise an. Fertig ist die Grundform der Hello Kitty!

Schritt 2 – Füllung, Versiegelung, Dekoration

Bei Motivtorten ist die Füllung eine heikle Sache, da der Wasseranteil der Füllung in den Teig zieht und die Torte so ihre Form verliert. Keine Probleme gibt es bei Butter- und Schokoladencreme, auch Pudding eignet sich prima. Vorsicht ist aber geboten bei Sahne- und Sahnecremes. Hier ist schon so mancher Motivtorte die Puste ausgegangen.

Über die von uns gewählte Füllungsschicht kommt dann eine weitere Teigschicht, dann folgt die Versiegelung. Keine Angst, wenn die Torte bis hierhin so aussieht, als könnte sie jeden Moment auseinander fallen, denn erst die Versiegelung sorgt für die benötigte Stabilität und gilt als Grundlage für unsere Verzierung.

Für unsere Hello Kitty verwenden wir als Versiegelung eine Ganache aus weißer Kuvertüre. Diese besteht aus drei Teilen geschmolzener Kuvertüre und einem Teil Sahne. Wichtig ist bei der Verarbeitung, dass wir die Ganache sorgfältig glattstreichen bevor sie erstarrt. Sonst bekommt die Katze Falten.

Erst wenn die Ganache vollständig bei Zimmertemperatur erstarrt ist (das erkennt man daran, dass sie leicht glänzt), können wir mit der Verzierung beginnen. Für die Hello Kitty beispielsweise nehmen wir mit Lebensmittelfarben (rosa oder gelb für das Kleidchen) gefärbtes Fondant und für Augen, Mund und Schnurrhaare dunkle Kuvertüre aus dem Spritzbeutel, die dann im Kühlschrank erstarrt.

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Motivtorte selber machen: Hello Kitty Torte, 3.5 von 5 basierend auf 2 Bewertungen

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